Wann biometrische Daten eingesetzt werden können

Die Biometrie
Wie alles Begann
Derzeit genutzte Merkmale
Gefahren von außen
Vor- und Nachteile der Biometrischen Daten
Voraussetzungen für den einsatz Biometrischer Erkennungssysteme

Wann biometrische Daten eingesetzt werden können

Einer der deutlichsten Vorteile des Einsatzes biometrischer Systeme zur Datenerfassung und auch Identifizierung ist wohl die Tatsache, dass dadurch nicht nur etwaige Unsicherheiten bezüglich der tatsächlichen Identität einer Person entfallen, sondern dass auf diese Weise auch die Nutzung von Passwörtern oder Zugangscodes überflüssig ist. Zudem sind diese Daten immer greifbar und können nicht verloren werden, was ebenfalls eine zusätzliche Sicherheit schafft, jedoch auch die Effizienz diverser Abläufe steigert, da hier nie Änderungen vorgenommen werden müssen. Von entscheidender Bedeutung für das Funktionieren eines solchen Systems ist aber natürlich die Nutzung von biometrischen Merkmalen, welche sich auf keinen Fall in irgendeiner Weise verändern. Um dies zu gewährleisten, wird vor allem eine besondere Auswahl an aktiven und passiven Merkmalen herangezogen, an denen die Zeit praktisch spurlos vorüberzieht. Langfristig ist Veränderung ausgeschlossen
Für eine biometrische Datenerfassung können heute zahlreiche verschiedene Charakteristika herangezogen werden, die sich bei jedem Menschen unterschiedlich und dementsprechend individuell gestalten. Hier ist aber darauf zu achten, dass es bei manchen im Laufe der Zeit und zunehmendem Alter zu Veränderungen kommen kann. Doch einige sind von diesem Prozess praktisch ausgenommen. Als besonders beständige Merkmale gelten unter den aktiven Merkmalen etwa die Stimme, die Handschrift sowie die Unterschrift, das Gangverhalten und das Tippverhalten. Bei den passiven Merkmalen stellen der Fingerabdruck, die Handgeometrie und die Iris die stabilsten Faktoren dar. Um eine langfristige Identifikation zu garantieren, werden also gerne diese Charakteristika herangezogen.

Bild: Jorma Bork / pixelio.de