Biometrische Merkmale
Passiv
Fingerabdruck
Hautwiderstand
Handvenenverlauf
Handgeometrie
Fingergeometrie
Nagelbett
Iris
Retina
Ohrgeometrie
Gesichtsmerkmale
Körpermaße
Körpergeruch
DNA
Aktiv
Stimme
Lippenbewegung
Mimik
Unterschrift
Tippverhalten
Sitzverhalten
Gangverhalten
Fingerabdruck
Hautwiderstand
Handvenenverlauf
Handgeometrie
Fingergeometrie
Nagelbett
Iris
Retina
Ohrgeometrie
Gesichtsmerkmale
Körpermaße
Körpergeruch
DNA
Aktiv
Stimme
Lippenbewegung
Mimik
Unterschrift
Tippverhalten
Sitzverhalten
Gangverhalten
DNA der genetischer Fingerabdruck
Vorteile:
- Nahezu einmalige bzw. eindeutige Identifizierung
Nachteile:
- Kostenintensiv
- Arbeits- und zeitaufwändig
Fakten:
- Dieses Verfahren ist sehr komplex und garantiert, mit einer Ausnahme, eine eindeutige Identifizierung eines Menschen. Diese Ausnahme wird bei eineiigen Zwillingen gemacht, da diese eine Idente DNA besitzen
Allgemein
Als DNA bezeichnet man die menschliche Erbsubstanz. Sie weist für jeden Menschen einzigartige Merkmals-Kombinationen auf. Die DNA wird häufig für eine eindeutige Identifizierung von Personen genutzt. Der Mensch hat im Kern jeder Körperzelle 23 Chromosomenpaare.| Ein Chromosom besteht aus mehreren DNA-Molekülen. Ein DNA-Molekül ist ein fadenförmiges Molekül, welches in Form einer Doppel-Helix aufgebaut ist, so dass die DNA in eine Körperzelle passt. Eine gestreckte DNA- Doppelhelix wäre bis zu 100.000-mal länger als eine typische Zelle. | |
| Hauptbestandteil der DNA sind die vier Basen Adenin, Guanin und Thymin, wobei die Basen Adenin und Thymin, sowie Cytosin und Guanin stets ein Paar bilden. Sie werden sprossenartig an zwei Mukleotidsträngen aufgereiht. | |
| Die beiden Nukleotidstränge sind komplementär, d.h. die Basenabfolge der einen Kette bestimmt die Basenabfolge der anderen Kette. Die Reihenfolge der gepaarten Basen ist unregelmäßig (aperiodisch). Die Anordnung bzw. Reihenfolge der Basen wird als Schrift bezeichnet, welche die Informationen der DNA enthält. | |
| Der Bauplan eines Körpers steckt in ca. 5% der DNA. Diese Abschnitte werden Exons genannt. Die restlichen 95% werden als „genetischer Mörtel“ aufgefasst und sind persönlichkeitsneutral, d.h. sie lassen keine Rückschlüsse auf spezifische Körpermerkmale zu. Diese Abschnitte werden Introns genannt. | |
| Für die Identifikation von Personen werden ausschließlich die Introns untersucht. Einige Bereiche der Introns bilden so genannte Wiederholungssequenzen, wobei die Anzahl der Wiederholungen und somit auch die Länge des Abschnitts von Individuum zu Individuum variieren. |
Der genetische Fingerabdruck beruht letztendlich auf der Messung der individuell unterschiedlichen Längen von sich wiederholenden DNA-Abschnitten.
Da die DNA eines Menschen in allen Körper-Zellen gleich ist, kann die zu untersuchende DNA aus beliebigen Zellen entnommen werden. Im Laufe der Zeit hat man sich auf die Untersuchung eines Standardrepertoires von etwa zwanzig DNA-Abschnitten geeinigt. Sie gehören zu der Gruppe der Short Tandem Repeats (STR), in der sich kleine, meist zwei bis vier Basen lange Abschnitte wiederholen. Auf diesem Sachverhalt basieren die meisten Verfahren zur Identifizierung einer Person mit Hilfe der DNA-Analyse.
Praktische Anwendung
Der Genetische Fingerabdruck
Das als DNA-Typisierung bezeichnete Verfahren basiert auf der Untersuchung der DNA-Moleküle in den Körperzellen einer Person. Das häufigste Verfahren ist die Variable Number of Short Tandem Repeats Typisierung (VNSTR).Daraus wird ein genetischer Fingerabdruck generiert, mit welchem eine Person eindeutig identifiziert werden kann. Da die DNA bei eineiigen Zwillingen identisch ist, stößt dieses Verfahren in diesem Fall an seine Grenzen.
Um eine DNA-Typisierung durchführen zu können, wird eine ausreichende Menge an DNA benötigt. Die sog. Polymerase - Kettenreaktion (PCR) wird verwendet, um selbst kleinste Mengen an DNA zu vervielfältigen. So kann ausreichend Datenmaterial für die Bestimmung eines genetischen Fingerabdrucks gewonnen werden.