Biometrische Merkmale
Passiv
Fingerabdruck
Hautwiderstand
Handvenenverlauf
Handgeometrie
Fingergeometrie
Nagelbett
Iris
Retina
Ohrgeometrie
Gesichtsmerkmale
Körpermaße
Körpergeruch
DNA
Aktiv
Stimme
Lippenbewegung
Mimik
Unterschrift
Tippverhalten
Sitzverhalten
Gangverhalten
Fingerabdruck
Hautwiderstand
Handvenenverlauf
Handgeometrie
Fingergeometrie
Nagelbett
Iris
Retina
Ohrgeometrie
Gesichtsmerkmale
Körpermaße
Körpergeruch
DNA
Aktiv
Stimme
Lippenbewegung
Mimik
Unterschrift
Tippverhalten
Sitzverhalten
Gangverhalten
Gangverhalten
Vorteile:
- benötigt keinen direkten Kontakt mit der Person
- flexible Erfassung vom Körperbereich
- funktioniert über weitere Strecken
- kann auch Verhaltensweisen erkennen
Nachteile:
- Nicht weit verbreitet
- Im Entwicklungs- und Forschungs- Stadium
- Bei dem Einsatz von Kameras müssen Einflüsse wie Licht, Schatten und der Kamerawinkel Berücksichtigt werden
- Voluminöse Kleidung kann das Ganze beeinträchtigen
Fakten:
- Die Gangerkennung, würde nicht nur zur Erkennung von Personen, sondern auch Analyse von Verhaltensweisen eingesetzt werden. Diese werden dann bei Selbstmordversuchen Alarm schlagen.
Allgemein
Ohne den Bewegungsapparat, zu dem das Skelett mit allen Knochen, Gelenken, Sehnen und Bändern sowie Muskeln gehören, wären dem Menschen keinerlei Bewegungen möglich. Beim Gehen erzeugen verschiedene Körperteile wie z. B. die Beine, die Kniegelenke, die Arme und die Ellbogen durch ihre Bewegung bestimmte, sich wiederholende Muster.Einer der jüngsten Forschungszweige in der Biometrie ist die so genannte Gangerkennung. Sie basiert auf der relativ neuen Erkenntnis, dass jeder Mensch eine relativ spezifische Gangart besitzt, an der er unter Zuhilfenahme anthropometrischer Maße wie Beinlänge und Bein Form nahezu eindeutig erkannt werden kann.
Die Gangerkennung als biometrisches Erkennungsverfahren bietet großes Potenzial, so könnte man mit ihr möglicherweise Individuen vollautomatisiert und ohne Kontakt identifizieren. Es existieren unterschiedliche Methoden zur Gangerkennung. Sie variieren in der Auswahl der Merkmale und der Art der Auswertung der Merkmale.
Ein Beispiel wäre über eine Kamera denkbar. Hierbei werden statischen Maße, wie die Länge des Unterschenkels, in Zusammenhang mit der Art der Bewegung ausgewertet.
Andererseits versucht man auch, mit Drucksensoren ausgestatteten Fußmatten, Gangmerkmale der darüber laufenden Person aufzuzeichnen und so eine Identifikation durchzuführen. In einer ca. drei bis vier Meter langen Matte sind Hunderte von Drucksensoren angebracht.
Diese zeichnen Einzel-Merkmale des Gangs einer Person auf. Solche Einzelmerkmale sind u. a.:
- Schrittweite
- Gangweite
- Schrittzeit
- Schwungzeit
- Kontaktzeit
- Schrittgeschwindigkeit
Letztendliches Ziel ist es, Individuen über eine Distanz von über 100 Metern unabhängig vom Wetter oder den Lichtverhältnissen zu erkennen, zu klassifizieren und zu identifizieren.