Biometrische Merkmale
Passiv
Fingerabdruck
Hautwiderstand
Handvenenverlauf
Handgeometrie
Fingergeometrie
Nagelbett
Iris
Retina
Ohrgeometrie
Gesichtsmerkmale
Körpermaße
Körpergeruch
DNA
Aktiv
Stimme
Lippenbewegung
Mimik
Unterschrift
Tippverhalten
Sitzverhalten
Gangverhalten
Fingerabdruck
Hautwiderstand
Handvenenverlauf
Handgeometrie
Fingergeometrie
Nagelbett
Iris
Retina
Ohrgeometrie
Gesichtsmerkmale
Körpermaße
Körpergeruch
DNA
Aktiv
Stimme
Lippenbewegung
Mimik
Unterschrift
Tippverhalten
Sitzverhalten
Gangverhalten
Ohrgeometrie
Vorteile:
- vielversprechend
- teils berührungslos
Nachteile:
- noch nicht geklärt, ob die im Moment benutzen Merkmale ausreichen, um einen Menschen eindeutig zu identifizieren
- Geometrie des Ohres ist leicht zu verändern.
Fakten:
- In der Kriminalistik existieren in Europa bereits über 500 Ohre Datensätze.
Allgemein
Die Ohrmuschel ist die sichtbare, dreidimensional geformte Ausstülpung des menschlichen Hörorgans. Es besteht aus elastischen Fasern und Knorpel und ist deshalb beweglich.Zur Identifikation des Ohres können folgende Merkmale verwendet werden:
- Der Ohrmuschelrand (Helix)
- seine Wurzel (Crus helixis) bzw. sein Öffnungswinkel
- Die Ausprägung des Ohrläppchens (Lobulus)
- Der Neigungswinkel und das Profil des Ohrmuschelhöckers an der Grenze zwischen Anthelix und Ohrläppchen (Antitragus)
- Das Ausmaß und die Windung des zum Ohrmuschelrand parallel verlaufenden Bogenwulstes (Anthelix)
- Alle dauerhaften Unregelmäßigkeiten wie z. B. Narben und Totos.
Bisher ist noch nicht festgelegt, wie viele Merkmale vorhanden sein müssen, damit eine Person aufgrund des Ohres eindeutig identifiziert werden kann. Außerdem ist noch nicht geklärt, ob die oben genannten Merkmale ausreichen, um einen Menschen eindeutig zu identifizieren.
Im Vergleich zu anderen Merkmalen sind die Merkmale des Ohres leicht zugänglich und durch Druck oder plastische Chirurgie leicht veränderbar.
Praktisch Anwendung
Identifikation durch das Menschliche Ohr ist eine sehr neue Methode. Sie wurden bisher noch nicht ausführlich erprobt. Als Verfahren werden hauptsächlich zwei- bzw. dreidimensionale Abbildungen verwendet.Bei der zweidimensionalen Abbildung werden Ohrabdrücke und Bildaufnahmen unterschieden.
Ohrabdrücke sind zweidimensionale Bilder, die wie Fingerabdrücke, von glatten Oberflächen abgenommen werden. Die Merkmale des Ohres werden vermessen und mit den vorhandenen Templates verglichen.
Da ohr kann auch anhand einer 2D Bildaufnahme, durchgeführt werden. Dieses kann z.B. mit einer Überwachungskamera gemacht werden. Probleme bei der Identifizierung ergeben sich, wenn das Ohr teilweise verdeckt ist oder die Aufnahmen nicht scharf genug sind.
Weiteres ist auch das Identifizieren eines 3D gescannten Ohrbildes möglich. Dessen Auswertung unterstützt die Analyse weiterer Merkmale.
Die Identifikation anhand des Ohrabdrucks wird bereits bei forensischen Untersuchungen eingesetzt.